Projections

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Wie der Komponist die Musik gerade nutzt und wie er sich der Öffentlichkeit zeigt ist hier in vier verschiedenen Facetten zu hören, in einem Programm ganz dem 20. Jahrhundert gewidmet | Schnittkes im Jahre 1972 entstandene Suite im alten Stil ist ein trugbildliches Werk, welches den polystilistischen Stil des Komponisten offenbart und mit den einzelnen Sätzen Tanzcharaktere des 17. und 18. Jahrhunderts wiederspiegelt | Schostakovichs Klaviertrio ist wie ein kleines Selbstporträt, eine Visitenkarte, die der 17-Jährige einem Mädchen präsentierte, in das er sich verguckt hatte | Das Fantasiestück, ein Modell der Romantik, wird von Kurtág aufgegriffen, um eine Hommage an seinen über alles geliebten Robert Schumann zu verfassen und reflektiert darin die verschiedenen Identitäten Schumanns | Die fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier, ursprünglich einigen seiner weniger bekannten kleinen Filmmusiken oder Bühnenstückchen entstammend, verwendet Schostakovich in ihrer verführerischen Ohrwurmqualität zur Bespaßung und zum Genuss der Zuhörer einfach weiter.

23. Juli
Galerie Falkenstern Fine Art | Kampen | 12 Uhr
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Alfred Schnittke · 1934-1998

Suite im alten Stil · 1972

Dmitri Schostakowitsch · 1810-1856

Klaviertrio nr. 1 in c moll op. 8 · 1923

György Kurtág · geb. 1926

„Hommage à R. Sch.“ op. 15d · 1990

Dmitri Schostakowitsch · 1906-1975

5 Stücke für zwei Violinen und Klavier